Schleusen öffnen: Kapitel 19

An diesem Abend erhielt Victor dann auch noch von seiner Mutter eine kurze Standpauke. Sein Wegbleiben vom allabendlichen Familienessen war von ihr natürlich nicht unentdeckt geblieben, und natürlich konnte sie es auch nicht gutheißen, dass er sich wiederholt über die Wünsche seines Vaters hinweggesetzt hatte. Dass die Standpauke nur kurz … MEHR…

Schleusen öffnen: Kapitel 18

Zurück in seinem Zimmer versteckte er die Kopien unter seiner Matratze und setzte sich auf sein Bett, den Umschlag seiner Mutter zärtlich in Händen haltend. Dann öffnete er den Umschlag vorsichtig. Mit der Verpackung von Geburtstagsgeschenken pflegte er wie jedes andere Kind auf dieser Welt bei weitem unsanfter umzugehen, aber dieser … MEHR…

Schleusen öffnen: Kapitel 17

Heute schaute Victor nicht in der Buchhandlung Stefan König vorbei. Heute hatte er etwas Wichtigeres zu tun: Heute würde er herausfinden, wer seine leibliche Mutter war. Sein Vater war wie seine Mutter arbeiten, und Maria musste noch einmal in den Supermarkt, sie hatte einige Zutaten für das Abendessen vergessen. Also … MEHR…

Schleusen öffnen: Kapitel 16

»Könnte es nicht sein, dass diese Sache auch was Gutes hat?« Diese Sache war Victors Umschreibung für den Grund seiner regelmäßigen Therapiesitzungen bei Frau Dr. Theisson. Er war einigermaßen aufgekratzt, denn aus seiner Sicht konnte dies heute die letzte Therapiestunde seines Lebens sein. Warum weiterhin hier herkommen, fragte er sich, … MEHR…

Schleusen öffnen: Kapitel 15

Als Victor an diesem Abend nach Hause ging, hätte er ein Himmelreich dafür gegeben, nun alleine sein zu können. Zu viel rotierte in seinem Kopf, über das er erst einmal in Ruhe nachdenken wollte. Doch seine Eltern wollten ihm diesen Gefallen nicht tun. Er hatte schon bei Charlie gegessen, ihr … MEHR…

Schleusen öffnen: Kapitel 14

Das war schwere Kost. Victor konnte nicht wirklich behaupten, alles von dem verstanden zu haben, was ihm da gerade erzählt worden war: Nicht nur, dass es eine andere Welt gab, von deren Existenz er bis vor zwei Tagen nicht die geringste Ahnung gehabt hatte. Jetzt war es auch noch eine … MEHR…

Schleusen öffnen: Kapitel 13

»In unserer Welt hat Hitler den Krieg nicht verloren«, sagte Ralph und schaute Victor dann fragend an. »Weißt du, wer Hitler war?« »Er ist schuld, dass es den Zweiten Weltkrieg gab«, antwortete Victor und ergänzte nach kurzem Überlegen. »Er hat Juden gehasst und sie alle umgebracht.« »So ungefähr.« Sie saßen … MEHR…

Schleusen öffnen: Kapitel 12

Charlie sah Victor erst am nächsten Tag wieder. Wie üblich wartete sie bereits auf der Straße vor seinem Haus auf ihn, als er aus der Schule nach Hause kam. »Wir gehen heute zu mir«, sagte sie, und dann setzte sie zu Victors Überraschung hinzu: »Aber zieh dir vorher andere Schuhe … MEHR…

Schleusen öffnen: Kapitel 11

Obwohl er eigentlich hundemüde war, konnte Victor auch in dieser Nacht nicht gut einschlafen. Doch diesmal waren keine Selbstentfremdungsgefühle, die ihn davon abhielten. Diesmal konnte er über nichts anderes nachdenken als über das, was er gesehen und erlebt hatte: Seltsame riesige Irisblenden, die sich in massiven Wänden bildeten und als … MEHR…

Schleusen öffnen: Kapitel 10

»Es gibt mehr Welten als diese«, sagte Charlie und setzte sich an den Küchentisch. Aus dem Kühlschrank hatte sie zwei Dosen Cola geholt und stellte eine nun vor Victor, der auf dem einzigen anderen Stuhl am Tisch Platz genommen hatte. Nachdem die beiden zurück in der Garage angekommen waren und … MEHR…