Mehr Welten rät zur Grübelpause

Mehr Welten rät zur Grübelpause

Mehr Welten löst SudokusWenn ich sonst nichts Besseres zu tun habe (gerne auch im Sinne des Multitaskings, wenn abends nichts wirklich Spannendes im TV läuft), löse ich Sudokus. Das finde ich extrem entspannend. Es muss auch nicht die klassische Variante sein. Besonders nett finde ich die mit 4×12 Kästchen, die Diagonalen (dann müssen die 9 Ziffern auch – wie der Name schon verrät – in den beiden Diagonalen stimmen) und die Freiform mit 3×9 oder 4×12 Kästchen. Ein bisschen kniffelig darf es für mich und meine Entspannung also schon sein.

Nun gehört zum Knobeln aber auch, dass mich zwischenzeitlich das dumme Gefühl überkommt, diese Aufgabe niemals lösen zu können. Dass dieses Rätsel vielleicht gar nicht lösbar ist! Natürlich, der Redaktion muss ein Fehler unterlaufen sein! Und schwupps! droht die Entspannung sich ganz ungeschmeidig zu verspannen…

Nun hat aber die Erfahrung des jahrelangen Sudoku-Trainings gezeigt: In einem solchen Moment ist es sinnvoll, das Rätsel beiseitezulegen und sich einfach mal auf etwas anderes zu konzentrieren. Zum Beispiel auf das schlechte Fernsehprogramm. Wenn ich dann wieder auf das vermeintlich Unlösbare schaue, fällt mir fast immer der nächste Schritt zur Lösung direkt ins Auge – und ich kann gar nicht verstehen, warum ich ihn nicht schon die ganze Zeit zuvor gesehen habe.

Was lehrt uns das? Zwanghaftes Suchen nach Lösungen führt zur Betriebsblindheit. Öfter mal eine kleine Pause einzulegen und die Gedanken schweifen zu lassen, kann extrem hilfreich sein. Und das gilt nicht nur für so banale Dinge wie Sudokus: Wie bei diesem Spiel ist es auch sonst im Leben oft des Rätsels Lösung, einfach mal eine kleine Grübelpause einzulegen. – Hätte mir das mal früher jemand bei diesen üblen Mathe-Hausaufgaben gesagt…


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