News: Drama im Kölner Zoo

Drama im Kölner Zoo – Mehr Welten trauert mit den Angehörigen

Tiger Altai im Kölner Zoo

Tiger Altai im Kölner Zoo

Als bekennender Zoo- und Tier-Fan bin ich zutiefst fassungslos und unendlich traurig ob der schlimmen Nachrichten aus dem Kölner Zoo: Tiger Altai hat seine Pflegerin getötet und wurde daraufhin von Zoodirektor Theo Pagel erschossen.

Lange hatte es im Kölner Zoo keinen Tiger-Nachwuchs gegeben. Erst mit dem Einzug des neuen Katers änderte sich die Situation. Wie oft habe ich nun schon vor ihrem Außenbereich gestanden und mir mit Faszination und Respekt das augenscheinlich intakte Katzen-Familienleben angeschaut. In der freien Natur treffen Tiger sich nur zur Paarung, Die Mütter ziehen ihre Kinder alleine auf. Im Zoo aber sah ich einen jungen Vater, der sich um die Rasselbande kümmerte und mit seiner gestressten Frau liebevoll umging.

Auf extrem begrenzten Lebensraum, unter ständiger Beobachtung gaffender Besucher, sicherlich. In freier Wildbahn aber sind die Überlebenschancen ungleich schlechter. Für Potenzgestörte liefern die kraftstrotzenden Großkatzen sagenumwobene Ingredienzien, Wahnsinnige missbrauchen ihr Fell als Bettvorleger etc.. Ihr Bestand wird auf weniger als 500 Tiere geschätzt.

Mein tief empfundenes Beileid gehört allen Betroffenen, sowohl den Angehörigen der Pflegerin als auch denen von Altai.


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