Schleusen öffnen: Kapitel 16

»Könnte es nicht sein, dass diese Sache auch was Gutes hat?« Diese Sache war Victors Umschreibung für den Grund seiner regelmäßigen Therapiesitzungen bei Frau Dr. Theisson. Er war einigermaßen aufgekratzt, denn aus seiner Sicht konnte dies heute die letzte Therapiestunde seines Lebens sein. Warum weiterhin hier herkommen, fragte er sich, … MEHR…

Schleusen öffnen: Kapitel 17

Heute schaute Victor nicht in der Buchhandlung Stefan König vorbei. Heute hatte er etwas Wichtigeres zu tun: Heute würde er herausfinden, wer seine leibliche Mutter war. Sein Vater war wie seine Mutter arbeiten, und Maria musste noch einmal in den Supermarkt, sie hatte einige Zutaten für das Abendessen vergessen. Also … MEHR…

Schleusen öffnen: Kapitel 18

Zurück in seinem Zimmer versteckte er die Kopien unter seiner Matratze und setzte sich auf sein Bett, den Umschlag seiner Mutter zärtlich in Händen haltend. Dann öffnete er den Umschlag vorsichtig. Mit der Verpackung von Geburtstagsgeschenken pflegte er wie jedes andere Kind auf dieser Welt bei weitem unsanfter umzugehen, aber dieser … MEHR…

Schleusen öffnen: Kapitel 19

An diesem Abend erhielt Victor dann auch noch von seiner Mutter eine kurze Standpauke. Sein Wegbleiben vom allabendlichen Familienessen war von ihr natürlich nicht unentdeckt geblieben, und natürlich konnte sie es auch nicht gutheißen, dass er sich wiederholt über die Wünsche seines Vaters hinweggesetzt hatte. Dass die Standpauke nur kurz … MEHR…

Schleusen öffnen: Kapitel 20

Verständlicherweise machte Victor in dieser Nacht kaum ein Auge zu. Sein erster Gedanke war, sofort von zu Hause abzuhauen. Also fing er an, seine Sachen zu packen. Er nahm seinen Schulrucksack und leerte ihn. Hinein steckte er eine Jeans, ein T-Shirt und ein Sweatshirt sowie etwas Unterwäsche zum Wechseln, aber … MEHR…